Chancen nutzen auf dem Fundament Ihrer Stärken

Die Unternehmenswelt der Zukunft wird bunter, schneller, vielfältiger. Diese Zukunft hat schon begonnen. Der wichtigste Treiber all dieser Entwicklungen ist die Digitalisierung.

Digitalisierung beschreibt den Wandel, der durch die Möglichkeit der elektronischen Speicherung, Vernetzung und Verarbeitung von Daten ausgelöst wurde: das Internet der Dinge, cyber-physische Systeme, Big Data und das Arbeiten in und mit Clouds verändern unaufhaltsam alle Bereiche unserer Wirtschaft. Im Dienstleistungssektor werden z. B. zunehmend digital vernetzte Technologien für die Gestaltung effizienter Geschäftsprozesse genutzt. Die Interaktion mit Kunden wird vermehrt internetbasiert geführt.

Digitalisierung fordert alle Gesellschaftsteilnehmer, vom Kind bis zu den älteren Menschen, auf, sich mit digitalen Technologien auseinanderzusetzen, da diese Technologien immer mehr den Alltag der Menschen durchdringen. Hinter diesen Prozessen verbergen sich grundlegende Veränderungen innerhalb der Unternehmen und der gesamten Gesellschaft: Kommunikation verläuft anders, Informationen werden neu bewertet, der Zugriff auf Daten scheint endlos zu sein und die Transportwege für Daten verkürzen sich immens.

 

All das hat Auswirkungen auf Ihr Unternehmen. Lassen Sie diese wertvolle Chance nicht ungenutzt verstreichen!

Die Digitalisierung geschieht als Selbstläufer, weil sie ein gesellschaftlicher Umwälzungsprozess ist. Aber oft fehlt die Regulierung der mit diesem Prozess zusammenhängenden Veränderungen innerhalb von Unternehmen, weshalb es wichtig ist, Führungskräfte und Mitarbeiter in ein „digitales“ Bewusstsein einzuführen, wodurch diese dann konkrete Digitalisierungsstrategien entwickeln können. Erst das Bewusstsein für digitale Ziele, digitale Methoden, digitale Technik und digitale Kommunikation gestattet optimale Erfolge. Hierfür sind nicht nur passende Technologien gefragt, sondern vielmehr Kompetenzen, mit denen der Umgang mit dieser Technik gepflegt wird:

  • Beurteilung der Digitalisierung als Chance für Privatleben und Beruf,
  • gelebte, hilfreiche Werte geben Halt und Orientierung und unterstützen den Kulturwandel
  • Überblick über technische Möglichkeiten und digitalen Markt
  • Einschätzung von Potentialen für Automatisierungen
  • Bewertung und Selektion von Informationen
  • Selbstorganisation und Lebenslanges Lernen
  • Veränderungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit

Die fortschreitende und immer rasantere Entwicklung eröffnet den Unternehmen stetig neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung. Benötigt werden eine Vision, die Bereitschaft zum Wandel und eine methodische Vorgehensweise, die alle berührten Aspekte berücksichtigt:

  • Technik,
  • Prozesse,
  • Produkte,
  • Kommunikation,
  • Kultur und
  • Organisation.

Eine vernetzte Kommunikation ist ausschlaggebend für Unternehmenserfolge, weil Informationswege gekürzt, kanalisiert und strukturiert werden. Je besser die Vernetzung ist, desto effizienter sind die einzelnen Kommunikationskanäle. Vor allem der regelmäßige Informationsfluss zwischen einzelnen Fachabteilungen und den Führungsebenen ist von hoher Bedeutung, um etwaige Fragestellungen, Probleme, Ziele, Ansätze und Entscheidungen schnell zu transportieren. Nicht minder wichtig sind flexible Organisationen und eine angemessene Fehlerkultur, um stets die Prozessoptimierung im Fokus zu haben.

Die Kommunikation hängt immer von der Kultur ab. Bereits auf der theoretischen Ebene zeigt sich die Bedeutung der Vernetzung, denn Kultur, Organisation, Kommunikation, Prozesse, Technik und Produkte hängen wechselwirkend miteinander zusammen. Das Schlagwort der Unternehmenskultur muss in Zeiten der Digitalisierung dahingehend konkretisiert werden, dass ausschließlich eine Wandlungskultur im Blick ist. Eine Kultur des steten Wandels und der Vernetzung ist die Basis für erfolgreiche Organisation und Kommunikation. Auf die knappe Formel gebracht, könnte man sagen: Weg vom Silodenken hin zu einem neuen Dienstleistungsverständnis.

Auch wenn der Begriff der Organisation noch näher zu bestimmen wäre, sind vorwiegend darunter alle Strukturmuster von Unternehmen zu verstehen. Eine Transformation im Zeitalter der Digitalisierung heißt nicht selten die völlige Umstrukturierung altbackener Organisationen. Das bedeutet, dass Gesamtstrategien überdacht, angepasst oder grundlegend verändert werden, was auch einen organisatorischen Umbau bedingt, wie etwa eine erhöhte Transparenz zwischen Führungskräften und Mitarbeiter, Anpassungen im Personal Management und Interventionen auf der kulturellen Ebene. Ziel ist eine sinnstiftende und logisch nachvollziehbare Zusammenwirkung aller Unternehmensprämissen.

Wir erarbeiten mit Ihnen eine gesamthafte Strategie auf Basis Ihrer Stärken und Ihres Status Quo, ein pragmatisches Vorgehensmodell zur Entwicklung und Umsetzung Ihrer Digitalisierungsstrategie.Ein wichtiger Schlüssel zu Ihrem Erfolg ist hier die Schnelligkeit. Je Früher Sie beginnen, desto größer ist Ihr Gestaltungsraum.

 

Mangelhafte Qualifikationen bei den Mitarbeitern

Viele Mitarbeiter, im Übrigen auch noch genug Führungskräfte, verfügen über unzureichende Kompetenzen im Umgang mit Digitalisierung. Das heißt, dass Fort- und Weiterbildungsangebote an der Tagesordnung stehen müssen. Entscheidend ist ein digitales Bewusstsein, aus welchem heraus Überlegungen, Projekte, Strategien, Ziele und Kommunikationsweisen entwickelt werden können. Das Bewusstsein für digitale Prozesse ist die Grundlage für die strukturelle Digitalisierung in Unternehmen. Oft genug gelten IT-Mitarbeiter als Erfolgsgaranten für die Digitalisierung. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn Digitalisierung hat nur einen Bruchteil mit der Technik zu tun. Weitaus einflussreicher sind soziale Herangehensweisen, in denen die Technik das Mittel zum Zweck darstellt, ganz sicher aber niemals Selbstzweck sein darf.

Mitarbeiter müssen Ängste genommen werden. Sie brauchen Selbstsicherheit durch erweiterte Kompetenzen. Viele schrecken vor der Komplexität des Themas zurück. Dies sollte angegangen werden, indem die Mitarbeiter Schritt für Schritt Qualifikationen erwerben, mit denen sie die Komplexität nicht nur überblicken, sondern auch selbstständig systematisieren können. Das wiederum bedarf des Vertrauens der Führungskräfte in die Mitarbeiter.

 

Agile Entwicklung und Kunden im Mittelpunkt

Entscheidend für den Erfolg von Digitalisierungsprozessen ist die Geschwindigkeit, mit der neue Produkte oder Service Leistungen auf den Markt kommen. In einer Epoche, in der Raum und Zeit immer stärker verwischen, braucht es eine effektive Geschwindigkeitsregulierung. Die agile Methode wird von vielen Unternehmen präferiert. Zudem hat DevOps maßgeblich an Bedeutung gewonnen. Durch eine effiziente und effektive Zusammenarbeit von IT-Entwicklung und IT-Betrieb können Unternehmen ihre Anwendungen schnell bereitstellen, was natürlich im Kundeninteresse ist.

 

Führungskräfte und Innovationen

Ein positiver Trend ist, dass die Einführung neuer Methoden oft von der Geschäftsführung ausgeht. Das heißt, dass die Führungskräfte in der Regel bemüht sind, neue Entwicklungen zu nutzen und es sich um Veränderungen im Unternehmen „von oben“ handelt. Nicht weniger wichtig sind die Innovationen aus den IT-Abteilungen respektive der IT-Leiter und CIOs. In den Fachbereichen Vertrieb und Marketing engagieren sich die Leiter dieser Abteilungen nur eher mäßig für neue Impulse. Dies liegt aber auch an den zugeteilten Kompetenzfeldern, denn nicht alle Fachbereichsleiter haben die Befugnis, neue Entwicklungen einzubringen. Die Geschäftsführung hat in der Regel das letzte Wort, auch wenn IT-Leitung und CIO maßgeblich mitsteuern können.

Das bedeutet, dass die CEOs und ihre Managerkollegen strategisch planen müssen, um Digitalisierungsprozesse effizient und effektiv voranzubringen. Sie benötigen technisches Wissen in Kombination mit den konventionellen unternehmerischen Ansätzen. Selbstredend bedarf es auch einer gewissen persönlichen Affinität zu Neuen Medien, insbesondere zu internetgestützten. Das zeigt sich auch in den Ansprüchen der Mitarbeiter, denn diese erwarten von der Führungsebene Orientierung und Innovation sowie eine Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen und Change-Management-Skills.

Für die Digitalisierung Ihres Unternehmens gibt es keine Blaupause. Jedes Unternehmen für sich geht diesen Weg zum ersten Mal und abhängig von Branche und

Unternehmenskultur ist dieser Weg für jeden anders. Die Frage, ob eher Chance oder Bedrohung mit diesem Weg verbunden sind liegt im Wesentlichen in der Haltung zu diesem Prozess. Diese wird auch darüber entscheiden, inwieweit Sie an der Gestaltung des Digitalisierungsprozesses teilhaben.

 

Digitalisierung ist mehr als Technisierung

Es ist für Unternehmen oft schon ein großer Sprung, Prozesse zu digitalisieren, Fertigungen zu automatisieren oder smarte Produkte zu positionieren. Doch auf den Lorbeeren ausruhen, bringt nichts, denn Digitalisierung ist weitreichender als die reine Technisierung bzw. technikbasierte Erneuerung von Prozessen. Die einzelnen Aktivitäten müssen miteinander verbunden und in das bestehende Geschäft eingebunden werden. Digitalisierung muss also von A bis Z durchgeplant und strategisch umgesetzt werden. Dies beginnt bereits bei der so konkret wie möglich zu formulierenden Zielstellungen, denn nur ein klarer Fokus führt auch zum Erfolg der Strategien. Es reicht nicht, zu sagen, man wolle mehr digitale Technik. Es braucht sehr genaue Ziele, die in ein Wertschöpfungs-Ökosystem eingebunden werden und nicht über diesem stehen. Das Spannende daran ist, dass die Strategien flexibel sein müssen, denn die Digitalisierung bedingt beständige Veränderungen, was immer wieder Anpassungen notwendig werden lässt.

Wichtig ist bei aller Analyse und Bewertung der Digitalisierung, dass es sich um kein neues Phänomen handelt, was erst mit der sogenannten vierten industriellen Revolution entstanden wäre. Seit mehreren Jahrzehnten findet Digitalisierung statt. Was ein eher neues Phänomen ist, ist die zunehmende Geschwindigkeit dieses Prozesses, was viele zurückschrecken lässt. Doch die Angst, nicht hinterherzukommen, ist fehl am Platz, denn die rasante Entwicklung erzeugt auch viele neue Möglichkeiten, die genutzt werden sollten. Diese müssen zuerst aber erkannt werden, um sie dann in den eigenen Strukturen nutzen zu können. Hierfür braucht es flexible Entscheidungskompetenzen, damit Potentiale auch angemessen genutzt werden können. Dies wiederum braucht ein strukturiertes Vorgehen, um Ziele und Wege der individuellen Digitalisierung definieren zu können. Zu bedenken ist dabei immer, dass Digitalisierung nicht umkehrbar ist. Sie ist wie ein Flur, den man durch eine Tür betritt und die Tür sich augenblicklich schließt, sobald man den Flur betreten hat. Letztlich haben Unternehmen nur die Wahl, diese Tür zu öffnen oder verschlossen zu lassen. Der Wettbewerb fordert geradezu dazu auf, die Tür zu öffnen, denn um mithalten zu können, braucht es die Digitalisierung. Je schneller Unternehmen dieses Thema angehen, desto besser können sie sich positionieren.

 

Fotos: Guillaume de Germain on Unsplashrawpixel.com on Unsplash

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